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Postpro QC
Der letzte Check vor dem Upload.
Zwischen Export und Veröffentlichung bleibt oft nur ein Blick auf Waveform und Lautheitsanzeige. Broadcast-QC-Systeme sind für Sender und große Playout-Ketten gebaut, nicht für den Alltag in der Web-Video-Produktion. Postpro QC schließt diese Lücke: eine kompakte macOS-App. Ziehe eine .mp4-, .mov- oder .m4v-Datei hinein, wähle die Zielplattform und erhalte ein klares Ergebnis - Pass, Warn oder Fail, vollständig lokal auf Deinem Rechner.
Postpro QC ist noch nicht öffentlich verfügbar. Wenn die App für Deine Produktionen interessant sein könnte oder Du einen Build testen möchtest, schreib mir gerne.
Im Einsatz


Die Lücke
Dass ein Video im Schnittprogramm gut aussieht, heißt noch nicht, dass es YouTube, TikTok, Instagram oder eine Kundenabgabe technisch erfüllt. Enterprise-Lösungen wie Baton oder Aurora sind für Broadcaster und große Medienbetriebe gebaut. Ein Lautheits-Plugin liefert wichtige Messwerte, prüft aber nicht den gesamten Export. Postpro QC setzt dazwischen an: lokal, preset-gesteuert und für Web- und Social-Media-Abgaben. Keine Broadcast-QC-Suite, sondern ein schneller letzter Check vor Upload oder Übergabe.
So funktioniert es
Ziehe eine Videodatei in das App-Fenster oder drücke Return, um eine Datei auszuwählen. Über ein Preset legst Du fest, wofür geprüft wird: Generic Web, YouTube, YouTube Shorts, Instagram Feed, Instagram Reels oder TikTok. Jedes Preset bringt Vorgaben für Container, Codecs, Seitenverhältnis, Auflösung, Lautheit, True Peak und Stille. Bei vertikalen Social-Formaten kommen Safe-Zones hinzu. Generic Web unterstützt neben 16:9 auch 9:16, 1:1 und 4:5. Über Edit passt Du Zielwerte an und speicherst eigene Presets, ohne die Werksvorgaben zu überschreiben. Geänderte Felder in der Sidebar werden markiert. Die grundlegenden Prüfungen laufen automatisch, rechenintensivere Checks schaltest Du bei Bedarf ein. Ein laufender Vorgang lässt sich abbrechen. Danach filterst Du Failures, Warnings und Silence mit ⌘1, ⌘2 und ⌘3. Für die Dokumentation kannst Du einen JSON-Report exportieren, bei nicht horizontalen Formaten zusätzlich ein Standbild mit Safe-Zones.
Was geprüft wird
- Format und Abgabe: Container, Video- und Audiocodec, Samplerate, Pixelformat, Framerate, Seitenverhältnis und Auflösung gegen das Preset.
- Lautheit: integrierte LUFS mit Meter-Spielraum. Zu laut ist strenger als etwas zu leise. True Peak lässt AAC-Encode-Spielraum gegenüber einem Mixbus-Limit von -1 dBTP.
- Stille: Löcher in der Tonspur ab der Preset-Schwelle (1,5 s / -40 dB bei Generic Web).
- Fehlendes Material: Media-Offline-Tafeln und Color Bars.
- Flattened Alpha / synthetische schwarze Plates. Letterbox und Pillarbox bleiben außen vor.
- Social-Chrome auf vertikalen und Social-Presets (Nav, Captions, Engagement-Leiste). Bei 16:9-Querformat wird kein Platform-Overlay gezeichnet.
- Optional, langsamer: Untertitel (eingebettete Spuren plus eingebrannte Schrift / OCR), Kompressions-Banding und 8×8-Blocking, Luma-Scopes (Clips und crushed Blacks), Face-Headroom, A/V-Sync aus Lippen oder Bewegung gegen Sprache, nicht aus Container-Timestamps.
Außerdem in der App
Die Analyse läuft vollständig lokal auf Deinem Mac - ohne Konto, ohne Backend und ohne Upload. Der Bug-Report öffnet sich mit ⌘B: Die App legt eine Diagnose-Datei im JSON-Format neben den Clip und öffnet eine vorbereitete E-Mail. Versendet wird sie erst, wenn Du die Datei selbst anhängst. Der aktuelle Build ist für Apple Silicon und noch nicht signiert. Beim ersten Start deshalb im Finder mit Rechtsklick Öffnen wählen und den macOS-Hinweis bestätigen. Tastaturbedienung und VoiceOver sind durch Drop-Zone, Einstellungen, Ergebniskarten und Filter geführt.
Postpro QC ist noch nicht öffentlich verfügbar. Wenn die App für Deine Produktionen interessant sein könnte oder Du einen Build testen möchtest, schreib mir gerne. contact@markus-s-motion.com